Yachtcharter und Segeln Kykladen
 So
stellt sich alle Welt Griechenland vor: blauweiße Häuser auf den Inseln,
hohe Berge und das Meer.
Der Name Kykladen geht auf das antike Handelszentrum Delos zurück, um das
die Inseln fast kreisförmig (gr. kyklois) angeordent sind. Auf der Inselgruppe
finden sich reichlich Zeugnisse aus der Antike, am bekanntesten ist vermutlich
die Insel Santorini. Manche Altertumsforscher vermuten daß es sich bei der
Insel um die Überreste des sagenhafte Atlantis handelt, das nach dem katastrophalen
Vulkanausbruches in der Antike unterging. Auf den Inseln gibt es viel zu entdecken
und interessant sind sie schon allein aufgrund ihrer Bedeutung im Altertum.
Segeln, Wind und Wetter
 Das
Klima im Sommer ist heiß und trocken. Die Kykladen sind für einen sportlichen
Törn bestens geeignet, obwohl es natürlich auch hier Flauten gibt. Im
Sommer ist der vorherrschende Wind der Meltemi, der in diesem Revier für
seine Kraft und Ausdauer berüchtigt ist. Er beginnt im Juni mit 3 bis 4 Beaufort
zu wehen und erreicht seine größte Stärke im Juli, August und
September mit 5 bis 6, manchmal auch bis 8 Beaufort. Ende September flaut er dann
wieder ab. Wie er sich verhält, kann man nie voraussagen. Manchmal bläst
er 3 bis 4 Tage, manchmal durchgehend 2 Wochen, was schon manchen Törn gründlich
durcheinander gebracht hat. Rechnen Sie auf den Leeseiten der Inseln mit Fallböen
auf.
Die Windrichtungen in den Kykladen sind verschieden:
Nördliche Kykladen mit Kea, Syros, Mykonos, Tinos, Kithnos, Andros: Nordost
Mittlere Kykladen mit Seriphos, Siphnos, Paros, Naxos, Amorgos: Nord
Südliche Kykladen: Milos, Ios Thira, Sikinos, Anaphi: Nordwest bis Westnordwest
Wenn man den Wind in die Törnplanung einbezieht, steht einem herrlichen
Segeltörn nichts im Wege.
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